Neuer Fokus auf Taiwan

Leitende Personen von Rosswag beim „13. Taiwan – Germany Joint Business Council Meeting” / Gespräche mit Taiwan Power Company über mögliche Zusammenarbeit

Vom 6. bis zum 10. Mai waren Rosswag-Geschäftsführer Dr. Sven Donisi und der ehemalige Chef Karlheinz Essig in Taipeh. Als Mitglieder einer deutschen Delegation aus Wirtschaft und Politik nahmen sie am „13. Taiwan – Germany Joint Business Council Meeting” teil, das am 7. Mai im Taipeh World Trade Center stattfand. Auf der Agenda standen u. a. Punkte wie die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in dem chinesischen Inselstaat. Diese Branche steht auch bei Edelstahl Rosswag seit Jahren im Fokus. Weitere Themen waren etwa das duale Bildungssystem und die Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland. Karlheinz Essig organisierte zudem über Axel Fischer, Bundestagsabgeordneter im Landkreis Karlsruhe, ein Treffen mit Dr. Klement Gu, stellvertretender Abteilungsleiter im taiwanesischen Außenministerium.

In den folgenden Tagen stellte sich Edelstahl Rosswag bei verschiedenen Firmen als möglicher Lieferant vor. Der wohl wichtigste Kontakt entstand bei Taiwan Power Company, das als staatlicher Energieversorger die Hauptinsel und seine küstennahen Inseln mit Strom versorgt. Bisher wird die Energieversorgung hauptsächlich auf Basis fossiler Brennstoffe und mittels Kernenergie sichergestellt. Aktuell errichtet der Konzern jedoch eine ganze Reihe von Windenergieanlagen.

Dr. Donisi stellte der für Erzeugung zuständigen Abteilung, darunter der stellvertretende Abteilungsdirektor Lee Chun-Bin, die Spezialschmiedeprodukte für Kraftwerke aller Art und das Material-Portfolio bis hin zu Nickel-Basis-Legierungen vor. Sein Fazit: „Wir bei Rosswag sehen große Chancen für die deutsche Energiewirtschaft in Taiwan. Und unser Unternehmen will als Zulieferer dabei sein.“

Essig zieht ebenfalls ein positives Resümee: „Das Gespräch war höchst interessant und verlief sehr harmonisch.“
Voller neuer Eindrücke trafen die beiden am Samstag, den 11. Mai, wieder in Frankfurt ein. Für die erfahrenen Unternehmenslenker steht fest: Der asiatische Markt wird bei uns eine immer größere Rolle spielen.

 

 

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