Pummerin klingt mit neuem Schlägel

Am Aschermittwoch, 9. März, hat die Glockengießerei Grassmayr den von Rosswag hergestellten Klöppel in die "Pummerin" eingebaut

Österreichs größte Glocke und Nationalsymbol für Frieden, die Pummerin im Wiener Stephansdom, klingt seit 9. März 2011 durch den neuen "Schlägel" - hergestellt von Edelstahl Rosswag. Vormittags wurde der Klöppel von der betreuenden Glockengießerei Grassmayr auf den Turm gebracht und montiert - am Nachmittag um 17 Uhr läutete die Pummerin die Fastenzeit ein. Experten von der Fachhochschule Kempten (Pro Bell) stellten parallel Messungen an, um etwaige Tonveränderungen festzustellen und um zu verhindern, dass der neue, leichtere und weichere Klöppel von Edelstahl Rosswag trotz seiner Vorzüge aufgrund eines falschen Anschlagspunktes die Glocke schädigen könnte.

Ein großes Medienaufgebot begleitete die Montage und das erste Läuten. Auch der SWR war da und will eine längere Reportage in der Landesschau senden (voraussichtlich 10. März). Eine große Reisegruppe von Edelstahl Rosswag wollte sich das Ereignis nicht entgehen lassen: Rund 30 Personen kamen nach Wien, darunter die gesamte Geschäftsführung und die Väter des Projekts, Glockenbeauftragter Karlheinz Essig und Rosswags Statthalter in Österreich, Wilhelm Handl.

Auf der Website der Stadt Wien gibt es ein Video zur Pummerin und ihrem neuen Klöppel zu sehen:
http://www.wien.gv.at/

Mehr zum Thema siehe die Seite "Der Klöppel für die Pummerin".

Foto: Gespräch am alten und neuen Klöppel; Dr. Sven Donisi, Alexander Essig und Rosswag-Qualitätschef Bruno Hosfeld im Gespräch mit Toni Faber, dem Pfarrer von St. Stephan, und mit Glockengießer Peter Grassmayr

 

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